HIN & RETOUR 2

HIN UND RETOUR 2 In Wien lebende Osttiroler Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Werke

Einladung zur Ausstellung

HIN UND RETOUR 2

In Wien lebende Osttiroler Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Werke

Spitalskirche Lienz und ehemaliges Postamt Lienz

Ausstellungseröffnung am Freitag, 25. August 2017, 19:00 Uhr Spitalskirche Musik: Robert Wolf (Flöte), Romed Wieser (Cello) und Agnes Wolf (Klavier)

spielen u.a. eine Komposition von Bernhard Gander
Eröffnung durch LA DI Elisabeth Blanik, Bürgermeisterin der Stadt Lienz

20:00 Uhr, ehemaliges Postamt Lienz:
Sound/Malerei Performance von Stefan Nussbaumer
Weine vom Topwinzer Fritz Wieninger aus Wien, Stammersdorf

Samstag, 26. August, 20:00 Uhr, ehemaliges Postamt Lienz: Art Lecture von Harald Gsaller

Dauer der Ausstellung: 26. August bis 9. September 2017 Öffnungszeiten: 26.8.2017 bis 9.9.2017

täglich 10:00 – 13:00 und 16:00 – 19:00 Uhr
Finissage: 9. September, 17:00 Uhr, ehemaliges Postamt Lienz

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:

Martin Bergmann EOOS, Rainer Bros Bodenwinkler, Katharina Bruckner, Julius Deutschbauer, Frank Furtschegger, Christian Ganzer, Leopold Ganzer, Harald Gsaller Stefan Haller, Michael Hedwig, Michael Holzer/Mickey H. Universe, Armin Klein, Magdalena Kofler, Alexandra Kontriner, Georg Ladstätter, Gundolf Leitner, Rosmarie Lukasser, Anja Manfredi, Alois Mattersberger, Walter Meissl, Petra Mühlmann, Diana Nenning, Herbert Nussbaumer, Stefan Nussbaumer, Markus Ortner, Ilse Pfeifhofer, Gregor Pokorny, Ilona Rainer-Pranter, Konrad Rautter, Mario Rott, Fritz Ruprechter, Lukas Schaller, Anita Scherzer Erika Seywald, Johannes Steininger, Gabriele Sturm, Fritz Tiefenthaler, Savio Verra Franz Wibmer, Dorothea Wimmer, Maria Wolf, Stefanie Wurnitsch, Mounty R. P. Zentara

www.clubosttirol.at

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LINEAMENT

 

Foto: ©Zdravko Haderlap

Foto: ©Zdravko Haderlap

LINEAMENT – Ausstellung

„Der besondere Linienzug – das LINEAMENT – ist ein wesentliches Merkmal einer Arbeit. Dieses vorerst nur Vorgestellte, auf einen sinnlich begreifbaren Stoff zu übertragen, ist mir ein selbstvergessen beglückendes Spiel. Jeder Bachspaziergang führt hier, im Geopark Karawanken, zu überreicher, mannigfacher Beute. Ihr überraschendes Bearbeitungsverhalten mitbestimmt den lustvollen Gestaltungsprozess, eine Unterwerfungsgeste an den Zufall. Ursache dieser faszinierenden und anregenden Fülle an Gesteinen ist eine „steinalte“, tiefgreifende Bewegungsfläche in der Erdkruste, das Periadriatische LINEAMENT.

Diese Besonderheit ist der Anstoß, einen alljährlich am Vinklhof stattfindenden Steinbildhauer-Kurs, das BACHSTEINWERK, für AnfängerInnen und Fortgeschrittene, zu veranstalten. Gearbeitet wird mit Steinen aus dem nahen Leppenbach.“

Gregor Pokorny

 

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I. BACHSTEINWERK 2017

I. BACHSTEINWERK 2017

5 Tage Steinbildhauerwerkstatt vom 29. April bis 3. Mai 2017

Vinklhof – A-Zone

Leppen / Lepena 19

A-9135 Bad Eisenkappel / Železna Kapla

Präsentation der Arbeiten mit Abschlussfest,

Mittwoch, den 3. Mai.

MindestteilnehmerInnen 4, max. 6, für Anfänger und Fortgeschrittene

unter der Leitung von Gregor Pokorny:

www.gregorpokorny.com

Ein Vortrag über Gesteine, am Samstag, den 29. April, um 10 Uhr, im Leppen-Graben, von der Geologin Dr. Darja Komar (Geopark Karawanken) bereichert den Kurs.

Das BACHSTEINWERK ist ein Steinbildhauer-Kurs für AnfängerInnen und Fortgeschrittene. Wir arbeiten mit Steinen aus dem nahen Leppenbach. Den AnfängerInnen wird das faszinierende Gestaltungsmaterial spielerisch zugänglich gemacht. Wir lernen das notwendige Werkzeug kennen und richtig zu gebrauchen, um den Stein zu formen, sowie verschiedene Oberflächen herzustellen.

Wir unternehmen den Versuch das eigene Empfinden und Denken durch das beharrliche Formen von Materie anzuregen, neu zu entdecken. Die Transformation innerer Vorstellung(en) in ein tatsächlich be-greifbares Äußeres, als ein gleichzeitig geistiges Selbstformen zu er-leben. Das letztendlich In-den-Raum-gestellte wird somit einer allgemeinen Konfrontation zugänglich und auf seine Stimmigkeit hin überprüfbar.

Grundwerkzeug*) – siehe unten, ist selbst mitzubringen, sowie Schutzbrille, Mund- und Gehörschutz, festes Schuhwerk, Arbeitshandschuhe, nat. auch Arbeitsbekleidung.

Offene Werkstatt unter freiem Himmel: Der Besuch von NichtteilnehmerInnen ist während der Arbeitszeit, täglich (8 Std.) zwischen 10:00 bis 19:00, möglich.

Information bzw. Anmeldung:

+43 (0)650 7285252 Gregor Pokorny / gregor.pokorny@gmail.com

oder

+43 699 10717634 Zdravko Haderlap / a-zone@aon.at

Für Nächtigung ist selbst zu sorgen,

nähere Infos bei Zdravko Haderlap (siehe oben)

Verpflegung (Essen und Trinken) wird auch gegen ein Entgelt von ca. € 10.- bis 15.- / Tag gestellt.

Kursgebühren inkl. Material und Betriebskosten:

5 Tage € 390.-

oder mind. 3 Tage € 280.-

 

*) Fäustl 750 bis 1000 g (für Meisel mit Schlägelkopf)

1 – 2 kleinere Spitz-, Flach-, evtl. Zahn-Eisen mit 4 Zähnen (-Meisel)

siehe z.B.  hier

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Div. Riffelraspeln für die Steinbearbeitung

Diamant Handrutscher bzw. Diamantschleifschwämme,

mit 60, 120, 200, 400, 800er Körnung

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Fortgeschrittene, oder auch Anfänger, die mit einem (eigenen) Winkelschleifer mit Griff und Schutz (am besten ein regelbarer: z.B. 2700 – 11000 min) arbeiten wollen benötigen eine Diamantscheibe Ø 125 mm (für Stein), Schleiftöpfe, konisch (für Stein): grob (36), mittel (120) und fein (320) – am besten mit extra elastischer Kupplung (zur Vibrationsdämpfung), Aufnahmeteller, weich Ø 125 mm plus Klett-Papier (für Stein): 80, 120, 220, 320. Evtl. Schlagbohrmaschine plus div. Steinbohrer, Kabeltrommel oder lose Verlängerungskabel plus Verteiler.

Die Bereitstellung von div. Werkzeug, etc. wird vom Veranstalter (je nach Verbrauch bzw. Gebrauch) extra verrechnet.

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Sommerakademie 2017

FORMEN AUS BETON

B e t o n w e r k s t a t t

mit Gregor Pokorny

Sommerakademie Dölsach

vom 17. – 21. Juli 2017   –   zur Anmeldung

Entdecke dich selbst, deine grenzenlose Kreativität, in der lustvollen Gestaltung einer freistehenden, bis lebensgroßen Figur aus Beton, ob grob oder fein, z.B. zur Verschönerung deines Gartens, Balkons oder Wohnzimmers.

Das erstaunlich vielseitige, gesteinsgleiche Material, kommt nicht nur im Hoch- und Tiefbau, sondern auch in der Kunst zum Einsatz -, Objekte aus den unterschiedlichsten Betonsorten, deren vielfältig-attraktive Oberflächengestaltung auch zu weiterer Materialerkundung inspiriert.

Hier wird der Versuch unternommen das eigene Empfinden und Denken durch das Formen von Materie anzuregen, neu zu entdecken. Diese Transformation innerer Vorstellung(en) in ein tatsächlich be-greifbares Äußeres, als ein gleichzeitig geistiges Selbstformen zu er-leben. Dieses In-den-Raum-gestellte wird somit einer allgemeinen Konfrontation zugänglich und auf seine Stimmigkeit hin überprüfbar.

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IV. Septemberwiese 2017

Holzbildhauerwerkstatt vom 31. August bis 3. September 2017

Vinklhof – A-Zone

Leppen / Lepena 19

A-9135 Bad Eisenkappel / Železna Kapla

Präsentation der Arbeiten mit Abschlussfest,

Sonntag, 3. September.

MindestteilnehmerInnen 4, max. 10, für Anfänger und Fortgeschrittene

unter der Leitung von Gregor Pokorny:

www.gregorpokorny.com

Das Ziel ist die Angstnahme vor dem raumfüllenden runden Holzblock, um durch entsprechende Wegnahme das Vorgestellte zu erhalten, sowie die Aneignung von Material- und Werkzeugkenntnis.

Gearbeitet wird mit ganzen Holzstämmen, nicht nur mit Kettensäge, Winkelschleifer und konventionellem Schnitzwerkzeug.

Werkzeug*), soweit vorhanden, ist selbst mitzubringen (siehe unten), sowie festes Schuhwerk, Arbeitshandschuhe, Schutzbrille und Gehörschutz, nat. auch Arbeitsbekleidung.

Offene Werkstatt unter freiem Himmel: Der Besuch von NichtteilnehmerInnen ist während der Arbeitszeit, täglich zwischen 9:30 bis 19:00, möglich.

Information bzw. Anmeldung:

+43 (0)650 7285252 Gregor Pokorny / gregor.pokorny@gmail.com

oder

+43 699 10717634 Zdravko Haderlap / a-zone@aon.at

Für Nächtigung ist selbst zu sorgen,

nähere Infos bei Zdravko Haderlap (siehe oben)

Verpflegung (Essen und Trinken) wird auch gegen ein Entgelt von ca. € 10.- bis 15.- / Tag gestellt.

Kursgebühren inkl. Material und Betriebskosten:

3 Tage € 330.-

oder mind. 2 Tage € 220.-

Eine Anzahlung von € 100.- gilt als Anmeldung.

(Der Restbetrag ist bei Kursschluss fällig)

Anmeldeschluss: 20. August 2017

IBAN: AT50 3304 1000 0101 4224

Verwendungszweck:

z.B. IV. Septemberwiese, Freitag und Samstag

*) Klöppel, 1 – 2 größere Hohl- und Flacheisen, eventuell kleine Hacke od. auch Hohl- und Flach- Dechsel, wenn vorhanden, kleine Elektro- od. Benzin- Kettensäge, Winkelschleifer und Holzscheiben, grob und fein.

Die Bereitstellung von div. Werkzeug, Gemisch, Kettenöl, etc. wird vom Veranstalter (je nach Verbrauch bzw. Gebrauch) extra verrechnet.

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verspannter Kopf

Der Kopf, ein Fremdkörper aus Aluminium, Metapher unseren begrifflichen Denkens, dessen Abstraktionsleistung uns zunehmend unseren Lebensvorraussetzungen entfremdet, das beschleunigend, die kulturell-destruktive Evolution vorantreibt, Lebendiges der vermeintlichen Zauberkraft eines toten Symbols opfert, wird hier, in einem Verzweiflungsakt, paradoxerweise in die Natur (Wildnis) zurückverspannt – dass wir uns gedanklich aus der Vorstellung eines verwobenen Ganzen, das wir nicht verstehen, herausnehmen: Natur – Mensch.                

Gregor Pokorny 2014

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IDEE : DEFEKT

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Eine die Aufmerksamkeit bündelnde Wirkung ist die seltsame Eigenschaft eines Kunstwerks – einer IDEE. Es wirkt aus sich selbst mit der ihm innewohnenden Kraft, die sich in alle Richtungen ausdehnen muss.

Der von Widersprüchen geprägte Entstehungsprozess vereinigt am Ende alle Momente der Entstehung. Er hebt sich in der IDEE selbst, dem scheinbar Unbedingten auf. (frei nach Hegel)

Die Selbstständigkeit eines Kunstwerks beinhaltet den Verstoß gegen die Erwartung, d.h. es berührt den Dunstkreis der Bewertung (Kritik). Das Kriterium des >Fehlerhaften< (ein DEFEKT) verfehlt den Gegenstand. Im Schaffensprozess kann der sog. >Fehler< zum innovativen Moment werden -, eine Notwendigkeit für Evolution.

Der eigentliche Sinn dieser Arbeit erschließt sich möglicherweise, trotz ungeachtet verwendeter Worte IDEE : DEFEKT, nur intuitiv (ein plötzlich ahnendes Erfassen). Es könnte als ein Meditationsobjekt, gleich eines Kōans -, seiner Skripturalität wegen, verstanden (betrachtet) werden: Die Überwindung der Subjekt-Objekt-Spaltung (Karl Jaspers) -, der Nichtzweiheit (im Buddhismus).

Die (eigentliche) Dekadenz des Zivilisierten ist sein (unbewusster?) Aufstand gegen das biologische Diktat. Die (vermeintlich) scheinbare Abspaltung des Bewusstseins von seinen (nicht nur) biochemischen Voraussetzungen. Die IDEE als ein scheinbar Unbedingtes. Die Illusion der Losgelöstheit eines Ichs -, ein DEFEKT.

Gregor Pokorny

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IDEE : DEFEKT – New York

Freitag, 23. Dezember 2011

Lb Gregor!

Habe in NY hart für unser Projekt gearbeitet. Ich habe nach langem Überlegen Dein Bild und nicht die Skulptur verwendet, so wie Du es ursprünglich wolltest. Das Bild ist genial. Es fügt sich unfassbar gut ein und ich konnte es an sehr interessanten Stellen platzieren. Es konnte sogar in einem freien Raum im Guggenheim Museum ausgestellt werden. Einmal wurden wir fast verhaftet, die Parkwache hat uns beschuldigt, damit einen Weg zu blockieren und wollte genau wissen was drauf steht. Die heikelste Mission war Wall Street, wegen der „Occupy Wall Street Bewegung“ und der massiven Polizeipräsenz. Auch sehr heikel war Ground Zero, da habe die Leute keinen Humor. Wir haben etwa 100 Präsentationen Deiner Arbeit im Öffentlichen Raum. Manche sind super. Gut gefällt mir die Arbeit „Modern Photography“ im Metropoletan Museum of Art. Wenn Du mich ganz ehrlich fragst, halte ich Dich künstlerisch für total genial. Ehrlich. Deswegen habe ich immer schon gerne mit Dir etwas gemacht und es hat mir auch diesmal eine Riesenfreude gemacht, für Dich Deine Arbeit in NY fotographieren und im „Öffentlichen Raum“ ausstellen zu dürfen.

Natürlich wurde das Kunstwerk ziemlich strapaziert und am letzten Tag, als wir es im Central Park präsentiert haben, als schon wieder die Parkpolizei im Anmarsch war, hat es der Sturm zerrissen, was mir aber allerdings gefallen hat, da es ein Teil des Prozesses war, das Kunstwerk hat sich ja so zu sagen vor Ort entwickelt und auch physikalisch verändert.

Ich werde alle Bilder auf einen Datenträger geben und Dir nach Königsdorf schicken. Wir können uns dann in den nächsten Wochen treffen und die Sache gemeinsam anschauen und beraten, wie wir das jetzt weiter umsetzen können.

Danke jedenfalls, die Arbeit für Dich hat allen große Freude gemacht!

Lb Gr R

Robert Gasser, Graz

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Hochwasserschutz

siehe Modell

Die Schatten dreier Objekte, an der Pegelgrenze der Sicherheitsrinne, spielen auf der Oberfläche des nackten Künettenprofils: sonnenlichtaktive Textwerfer auf der Ufermauerbrüstung, ein gewendetes Boot wird nachts zur Laterne – ein Textprojektor: „Das Nicht-Berechenbare möge innerhalb des Berechenbaren stattfinden.“

Gregor Pokorny, März 2009

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