Pfirsich-Stamm / Molino (Naturbaumwolle) / Bienenwachs




Pfirsich-Stamm / Molino (Naturbaumwolle) / Bienenwachs




Goritschach / Sittersdorf > April / Mai 2026














Alte Leichenhalle – Weißkirchen a/d Traun

P R E S S E T E X T
Zwei skulpturale künstlerische Positionen und Musik im Forum ZARJA
Die Ausstellung „Zwischenstopp : Shelter“ im Forum ZARJA ist noch bis Mitte Februar zu sehen. Gezeigt werden unterschiedliche Auffassungen dreidimensionalen Gestaltens sowie Grafik. Sibylle von Halem zeigt subtil-textile Objekte, ebenso in fotografisches Transformiertes. Gregor Pokorny ist mit grob ausgeführten, hingegen durchdacht-reduzierten Holzskulpturen, gepaart mit nuancierten Monotypien, vertreten. Die unterschiedlichen Arbeiten beider Künstler*innen verbinden Tendenzen wie z. B. das Innere sichtbar machen, inneres nach außen kehren – in beiden Werkgruppen wird auf den Menschen hingewiesen, ohne ihn als Figur darzustellen. Beide bedienen sich archetypischer Formen und Verfahren, ohne ihnen verhaftet zu bleiben. Beide sind in Bad Eisenkappel ansässig. Ihre kontrastreiche, denkanregend-sinnliche Gegenüberstellung, in vier intimen Räumen in der Coppl Passage / Bad Eisenkappel bleibt bis zum 14. Februar (Valentinstag) zugänglich: Die Finissage um 14 Uhr wird Thomas Nečemer am Akkordeon mit Improvisationen zum Thema begleiten. Für ein kleines Buffet ist gesorgt. Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag 18-20 Uhr, Samstag 10-12 Uhr, sowie nach telefonischer Vereinbarung 0650 7285252 / 0699 81431621 / 0650 2807574


Forum ZARJA / Coppl Passage / Bad Eisenkappel
19.12.2025 – 14.02.2026








































Autoarchäologischer Forschungsbericht.
Der falsch verstandene Kopierversuch, wahrscheinlich originärer Ideen, ist verblasst, von einem formal verfehlten Stuck-rahmen eingefasst. Eine gewundene Ecke des Geheges ist geöffnet. Die Krähe auf die entferntere Wand, unter das Gesims, übertragen. Ihr Flügel-Haken kann sowohl ein verborgenes Problem als auch eine Einverständniserklärung sein. Die Schürfwunde bleibt.
Zwei rechteckige Gipsplatten defnieren ein unbotmäßiges Tor. Im Sinne einer radikalen Verweigerung gegenüber einer gewohnten Stuckauffassung. Auf der Fensterseite der liegenden Platte erscheint ein, aus dem Raum, füchtender Hase: der Angstrufer. Auf ihrer Raumseite schwebt ein imitierter, liegender Blindenstock. Dieser verstärkt weg-weisend die Horizontale: Gemeint ist (vllt.) das suchende Abtasten der unbeschränkten Welt. Die Selbstreferenz des Künstlers. Der kreative Prozess. Man könnte auch sagen, das entspannte Feld provozierte die Exploration. Von der stehenden Platte hängt, ohne Hilfsmittel nicht erreichbar, eine die Vertikale verstärkende Bleischnur: ein gravitatives Diktat.
Die Armierung in den Stuckplatten, ein Hasengitter, erscheint als Schablone über dem so nicht möglich-en Lusterschatten, gefasst in ein sich illusorisch nach oben öffnendes, zum Fenster hin verlagertes „Grabungsfeld“. Dessen Form intrinsisch aus den fünf Armen der künstlichen Lichtquelle entspringt. Das gravierte, aus dem Gehege befreite, Kreuz korrespondiert mit den Kreuzen im Fenstergitter.
Intention war eine kompromisslose Intervention in die vorgefundene Architekturoberfäche, die weder ins Manieristische noch ins Plakative zu kippen droht. Die breit refektierte, zeitaufwendige Herausbildung als ein spielerisches Ausprobieren, bis hin zu einem stilfremden, dennoch stimmig-neuen Gesamtbild. Das Resultat bleibt interpretierbar-rätselhaft. / G. P.
Nachspann: „Die Krähen behaupten . . .“
Die Maßnahmen am Plafond kommunizieren mit ihrer Umgebung, geben durch ihre beiläufg-dezente Präsenz den Blick frei auf Benachbartes. Sie locken in ein Netz des Nachsinnens, über Eigenschaften und Positionen des räumlich Anhaftenden, lockern das Gefüge, verrücken. Der Raum ist freigespielt. Die Baustelle eingestellt.
Das jetzt Vorzufndende – möglicherweise Spuren einer galaktischen Stadt mit dem Namen Maman
/ E.d. G.
Gregor Pokorny & E.d Gfrerer / September 2024
Schloß Eybesfeld / Jöss / Leibnitz
E.d Gfrerer & Gregor Pokorny














Skulpturenweg Freilassing / September 2024 – September 2025

