ENDSTATION COPPL

TRANSFORMATOR / RITTERBURG

Bad Eisenkappel / Železna Kapla

DUNKLER ZEIGER / TEMNI KAZALEC – 2026
TOD / SMRT – 2026
DUNKLER ZEIGER / TEMNI KAZALEC – 2026
TOD / SMRT – 2026
DUNKLER ZEIGER / TEMNI KAZALEC – 2026
Projektion DEADEND / Animation-Programmierung ©Lukas Graf 2026
KLIMAUHR – 2016
KUTTE / Schablonendruck – 2016
16 BIERFILZE / Schablonendruck 2026 & KUTTE 2016
SAMMLUNG („Keramik“) auf Fleischerhaken – 2014
SAMMLUNG („Keramik“) auf Fleischerhaken – 2014
AUS : MIT : / Würfelspiel – 2005
DUNKLER ZEIGER / KLIMAUHR / KUTTE / WÜRFELSPIEL
TRESOR (Einmachglas) mit: „VERORDNETER GLAUBE AN WERTLOSES“ – 2025/2026
TRESOR (Einmachglas) mit: „VERORDNETER GLAUBE AN WERTLOSES“ – 2025/2026
TRESOR (Einmachglas) mit: „VERORDNETER GLAUBE AN WERTLOSES“ – 2025/2026
FOTODOKUMENT > Ort und Stelle 2026
ERSTE SKULPTUR / BETENDE/R – Apfelholz 19?
ERSTE SKULPTUR / BETENDE/R – Apfelholz 19?
ERSTE SKULPTUR / BETENDE/R – Apfelholz 19?
BIERFILZQUARTETT / Puzzle 2026
div. BIERFILZQUARTETTE / Puzzles 2026
BIERFILZQUARTETT / Puzzle 2026
BIERFILZQUARTETT / Puzzle 2026

UMETNIŠKA REZIDENCA

. . . dort wo die Topla in die Meža mündet / SOMMER 2026

zdravo plečnik & touch me
touch me & zdravo plečnik
boginja / göttin (detail)
boginja / göttin
touch me (in arbeit) & torso
touch me (in arbeit)
smrt II / tod II
smrt II / tod II
torso
outsider
outsider
outsider u. a.
outsider
LOVE
LOVE
LOVE

ANFANG : ENDE

Pfirsich-Stamm / Molino (Naturbaumwolle) / Bienenwachs

Fassade – Privathaus – Ebriach 125 / 2026
ANFANG : ENDE / Pfirsich-Stamm / Molino / Bienenwachs – 2026

Zwischenstopp : Shelter

P R E S S E T E X T

Zwei skulpturale künstlerische Positionen und Musik im Forum ZARJA

Die Ausstellung „Zwischenstopp : Shelter“ im Forum ZARJA ist noch bis Mitte Februar zu sehen. Gezeigt werden unterschiedliche Auffassungen dreidimensionalen Gestaltens sowie Grafik. Sibylle von Halem zeigt subtil-textile Objekte, ebenso in fotografisches Transformiertes. Gregor Pokorny ist mit grob ausgeführten, hingegen durchdacht-reduzierten Holzskulpturen, gepaart mit nuancierten Monotypien, vertreten. Die unterschiedlichen Arbeiten beider Künstler*innen verbinden Tendenzen wie z. B. das Innere sichtbar machen, inneres nach außen kehren – in beiden Werkgruppen wird auf den Menschen hingewiesen, ohne ihn als Figur darzustellen. Beide bedienen sich archetypischer Formen und Verfahren, ohne ihnen verhaftet zu bleiben. Beide sind in Bad Eisenkappel ansässig. Ihre kontrastreiche, denkanregend-sinnliche Gegenüberstellung, in vier intimen Räumen in der Coppl Passage / Bad Eisenkappel bleibt bis zum 14. Februar (Valentinstag) zugänglich: Die Finissage um 14 Uhr wird Thomas Nečemer am Akkordeon mit Improvisationen zum Thema begleiten. Für ein kleines Buffet ist gesorgt. Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag 18-20 Uhr, Samstag 10-12 Uhr, sowie nach telefonischer Vereinbarung 0650 7285252 / 0699 81431621 / 0650 2807574

Sibylle von Halem – Kleines Schwarzes 2024 / Persianer-Lammfell / Hasenfell / Fischbein / Holz
Gregor Pokorny – Wegweiser / Lärche und Eisen 2o25 / Monotypien an der Wand

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FLUSS – GRAFIKEN

LEHTE – Linoldruck / Schablone – Nov. 2024 / Motiv 30 x 42 cm
FISCHER I – Linoldruck, Nov. 2024 / Motiv 30 x 42 cm
FISCHER II – Linoldruck, Nov. 2024 / Motiv 30 x 42 cm
UFER – Linoldruck / März 2024
STILLES WASSER / Diptychon I – Linoldruck – März 2024 / Motiv ca. 61 x 42 cm
STILLES WASSER / Diptychon II – Linoldruck – März 2024 / Motiv ca. 61 x 42 cm
STILLES WASSER – Linoldruck – März 2024 / Motiv 30 x 42 cm
ANDACHT I – Linoldruck, Feb. 2024 / Motiv 30 x 42 cm
ANDACHT II – Linoldruck, Feb./März 2024 – Motiv 30 x 42 cm
ISEL – Linoldruck / Schablone – Feb. 2024 / Motiv 31 x 42 cm
ISEL – Linoldruck / Jän. 2024 – Motiv 30 x 42 cm
AUFWEITUNG (Isel) – Linoldruck / Schablone, Feb. 2024 – Motiv 36 x 36 cm
DELTA – Linoldruck, Aug. 2021 / Motiv 30 x 42 cm
ANTIQUIERTE LANDSCHAFT III – Linoldruck / Schablone (Unikat), Feb. 2009 / Motiv 33 x 38 cm
ANTIQUIERTE LANDSCHAFT II – Linoldruck / Schablone (Unikat), Feb. 2009 / Motiv 33 x 38 cm

Intervention im Salon der Mutter

Autoarchäologischer Forschungsbericht.

Der falsch verstandene Kopierversuch, wahrscheinlich originärer Ideen, ist verblasst, von einem formal verfehlten Stuck-rahmen eingefasst. Eine gewundene Ecke des Geheges ist geöffnet. Die Krähe auf die entferntere Wand, unter das Gesims, übertragen. Ihr Flügel-Haken kann sowohl ein verborgenes Problem als auch eine Einverständniserklärung sein. Die Schürfwunde bleibt.

Zwei rechteckige Gipsplatten defnieren ein unbotmäßiges Tor. Im Sinne einer radikalen Verweigerung gegenüber einer gewohnten Stuckauffassung. Auf der Fensterseite der liegenden Platte erscheint ein, aus dem Raum, füchtender Hase: der Angstrufer. Auf ihrer Raumseite schwebt ein imitierter, liegender Blindenstock. Dieser verstärkt weg-weisend die Horizontale: Gemeint ist (vllt.) das suchende Abtasten der unbeschränkten Welt. Die Selbstreferenz des Künstlers. Der kreative Prozess. Man könnte auch sagen, das entspannte Feld provozierte die Exploration. Von der stehenden Platte hängt, ohne Hilfsmittel nicht erreichbar, eine die Vertikale verstärkende Bleischnur: ein gravitatives Diktat.

Die Armierung in den Stuckplatten, ein Hasengitter, erscheint als Schablone über dem so nicht möglich-en Lusterschatten, gefasst in ein sich illusorisch nach oben öffnendes, zum Fenster hin verlagertes „Grabungsfeld“. Dessen Form intrinsisch aus den fünf Armen der künstlichen Lichtquelle entspringt. Das gravierte, aus dem Gehege befreite, Kreuz korrespondiert mit den Kreuzen im Fenstergitter.

Intention war eine kompromisslose Intervention in die vorgefundene Architekturoberfäche, die weder ins Manieristische noch ins Plakative zu kippen droht. Die breit refektierte, zeitaufwendige Herausbildung als ein spielerisches Ausprobieren, bis hin zu einem stilfremden, dennoch stimmig-neuen Gesamtbild. Das Resultat bleibt interpretierbar-rätselhaft. / G. P.

Nachspann: „Die Krähen behaupten . . .“

Die Maßnahmen am Plafond kommunizieren mit ihrer Umgebung, geben durch ihre beiläufg-dezente Präsenz den Blick frei auf Benachbartes. Sie locken in ein Netz des Nachsinnens, über Eigenschaften und Positionen des räumlich Anhaftenden, lockern das Gefüge, verrücken. Der Raum ist freigespielt. Die Baustelle eingestellt.

Das jetzt Vorzufndende – möglicherweise Spuren einer galaktischen Stadt mit dem Namen Maman
/ E.d. G.

Gregor Pokorny & E.d Gfrerer / September 2024

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